Einzeltraining

Einzelunterricht hat den Vorteil, dass wir uns als Trainer voll und ganz auf ein Mensch-Hund-Paar konzentrieren und beide in ihrem eigenen Lerntempo begleiten können.

Unser Training findet im häuslichen Umfeld und auf den täglichen Spazierwegen statt. Diese Art des Trainings ist anstrengender als das in der abgeschotteten Sicherheit eines Hundeplatzes, aber auch wesentlich effektiver. Probleme können direkt an ihrem Entstehungsort thematisiert werden und einer weiteren Verschärfung der Lage wird vorgebeugt.

Hunde lernen im Kontext und verinnerlichen nicht nur die Verhaltensanpassung, sondern auch die genauen Umstände unter welchen diese Anpassung zum Erfolg führt. Dies bedeutet, dass beispielsweise ein auf dem Hundeplatz an der Leine gehender Hund sich nicht automatisch überall sonst locker an der Leine führen lässt.

Um aus diesem Kontext des ortsgebundenen Lernens heraus eine erfolgreiche Ausbildung garantieren zu können, trainieren wir am liebsten dort, wo Mensch und Hund zusammen Zeit verbringen und leben.


Unsere individuellen Trainingsinhalte:

  • Abrufen und Umorientieren des Hundes
  • Impulskontrollübungen
  • Toleranz bei Leinenbegegnungen
  • Strategien gegen Leinenaggression
  • Überwinden von Angstreaktionen gegenüber Hunden, fremden Menschen oder Umweltereignissen
  • Beobachtungsübungen der Körpersprache des Hundes
  • Und vieles mehr!

Hund an der Leine

Wir sind der Ansicht, dass es für jeden Hundebesitzer ein schönes Gefühl sein muss, wenn er die Körpersprache seines Hundes richtig beobachten und interpretieren kann. Grundsätzlich versteht man dadurch seinen Hund besser.

Oftmals ist es jedoch so, dass Beobachtung und Interpretation der Körpersprache des Hundes, welche sehr vielseitig ist und eine Unmenge kleiner Details beinhaltet, verwechselt wird. Diese Verwechslung nimmt dem Hundebesitzer oft den Blick auf das Wesentliche und Wichtige.

Schon bevor ein Hund eine Reaktion auf uns zeigt, hat er durch körpersrpachliche Details angegeben in welchem Gemütszustand er sich befindet. Ob er lieber flüchtet, meidet oder angreift, wohin er sich wenden wird, ob er eventuell beißt oder wie stark seine Reaktion ausfällt.

Wir als Mensch-Hund-Partner haben viel Zeit passend zu reagieren und dem Hund Alternativen zu seinem z.B. aggressiven oder ängstlichen Verhalten aufzuzeigen. Das ist allerdings nur möglich, wenn der Körpersprache jedes einzelnen Hundes die dazu erforderliche Bedeutung beigemessen wird.


Unser Kleingedrucktes zur Körpersprache:

Unter der Berücksichtigung, dass Hinschauen nicht gleich Erkennen bedeutet, kann man folgende Attribute des Hundes beobachten und interpretieren:

  • Geschwindigkeit
  • Bewegung
  • Veränderungen der Kopf- und Augenbewegungen
  • Atmung, Spannung der Muskelgruppen

Auch wir Menschen zeigen, meist unbewusst, eine Fülle körpersprachlicher Details. Hunde können viele dieser Körperzeichen des Menschen oftmals falsch oder überhaupt nicht verstehen.

Darum erklären wir Ihnen gerne, wie die Kommunikation zwischen Mensch und Hund besser funktioniert. Möglich gemacht wird dies durch das Erlernen bestimmter Körperhaltungen und Bewegungen.

Heutzutage prallen die Bedürfnisse des Hundes und unsere Kultur, sowie die damit einhergehenden Umweltbedingungen aufeinander. Da die Menschen die Umweltbedingungen diktieren, bedeutet eine gelungene Hundeerziehung daher auch die Anpassung des Hunde-Verhaltens an unsere Umwelt, denn diese befindet sich auch für den Hund in stetigen Wandel.

Der heutige Haushund ist für uns Menschen ein treuer Sozialpartner. Schon allein aus diesem Grund wollen wir erreichen, dass Sie eine wohlwollende und großzügige Führungspersönlichkeit für Ihren Hund verkörpern.